Hamburg (11./12.02). Bei den gemeinsamen Hallenmeisterschaften von Schleswig-Holstein und Hamburg im Siebenkampf glänzte Niklas Sagawe mit einer überragenden Leistungssteigerung und dem Titel in der Altersklasse U18. Mit 4738 Punkten sammelte er nicht nur über 400 Punkte mehr als vor genau einem Jahr an gleicher Stätte, er katapultierte sich damit auf den vierten Platz der deutschen Bestenliste. Weitere Siebenkampfmedaillen in Bronze gab es für die unsere Athleten Lasse Stender in der U20 und Mika Jokschat in der U18.Am ersten Tag begann Niklas mit 7,82 Sekunden im 60 Meter Sprint und einer neuer Weitsprungbestmarke von 6,59 Meter den Wettkampf mit starken Resultaten. Auch im Kugelstoßen klappte es mit 13,33 Meter ausgezeichnet. Das Glanzlicht setzte er allerdings im Hochsprung, als er erstmals

Niklas steigert sich auf 6,59 m

hervorragende 2,00 Meter übersprang. „Das war ein cooles Gefühl, erstmals über  zwei Meter gesprungenen zu sein”, so der neue Landesmeister, der sich damit auch auf den zweiten Platz der

Lasse Niklas, Mika (von links)

deutsche Jahresbestleistung in der U18 setzte. Auch der zweite Tag begann mit einem persönlichen Rekord mit 8,83 Sekunden im 60 Meter Hürdenlauf. Beim Stabhochsprung war der Lensahner im PSV-Trikot nicht ganz zufrieden. „Das kann ich besser, denn 3,60 Meter bin ich schon im letzten Jahr gesprungen“. Da sein härtester Konkurrent, Malik Driver, vom MTV Heide nicht startete, war für Niklas der Weg zum Titel frei. Dennoch kämpfte er sich im abschließenden 1000 Meter Lauf zu 3:04,21 Minuten und einer weiteren Bestmarke. Mika Jokschat war mit den Ergebnissen am ersten Tag sehr zufrieden, denn mit 7,74 Sekunden im Sprint und 5,88 Meter im Weitsprung hatte er zwei Hausrekorde aufgestellt. Mit glänzenden 15,38 Meter im Kugelstoßen und 1,64 Meter im Hochsprung lag er auf dem zweiten Platz. Doch dann hatte er am zweiten Tag etwas Pech beim Hürdenlauf, als er gleich an der ersten Hürde strauchelte. Aus dem Rhythmus gekommen, kamen für Mika nur 9,96 Sekunden in die Wertung. Nach 3,60 Meter mit dem Stab und 3:16,81 Minuten über 1000 Meter gab es mit 4074 Punkten Bronze. Die Krankheitswelle hatte bei unseren Jungs mächtig zugeschlagen, denn mit Ingmar Egwuatu und David Schliep fehlten zwei U18 Mehrkämpfer grippekrank, sonst wäre sicher auch der Mannschaftstitel geglückt. Bronze gab es auch für Hochspringer Lasse Stender im U20 Mehrkampf. Mit 4028 Punkten konnte er sehr zufrieden sein. Besonders in den Sprungwettbewerben ließ er aufhorchen. Nach 6,45 Meter im Weitsprung setzte auch er im Hochsprung zu einem wahren Höhenflug an und verfehlte nur knapp die letzte Chance, sich für die deutschen Jugendmeisterschaften im Hochsprung zu qualifizieren. Dafür waren 1,99 Meter gefordert. Nachdem er mit 1,96 Meter eine neue persönliche Bestmarke aufgestellt hatte, wurde die Latte auf 2,00 Meter gelegt. Im Mehrkampf kann die Höhe nicht selbst bestimmt werden. Sie wird entweder oder 3 oder 4 Zentimeter höher gelegt. In Hamburg wurde um 4 Zentimeter gesteigert. An 2,00 Metern scheiterte Lasse diesmal noch. Auch im Stabhochsprung gelang ihm mit nur wenigen Trainingseinheiten mit 3,00 Metern eine gute Leistung. Schade war, dass er im 1000 Meter Lauf in 3:09,45 Minuten noch vom zweiten auf den dritten Rang mit 4028 Punkten zurück fiel.

Bei den gleichzeitig ausgetragenen Seniorenmeisterschaften ging Hans-Jürgen Anderson in der M55 an den Start. Er stieß die Kugel genau 10,00 Meter weit und wurde 4..

Michael Ahnfeldt