Nachdem unsere „Kleinsten“ ihre Prüfung gemeistert hatten, waren nun die Fortgeschrittenen in den Altersklassen U12/U15/U18 und die Erwachsenen dran. Am Mittwoch den 18. Dezember 2019 mussten sich die Prüflinge den strengen Augen des Prüfers Frank Pahl in der Zeit von 17:00 – 18:30 unterziehen. Los ging es im Bodenprogramm, bei dem neben den verschiedenen Haltegriffen und den daraus zu erfolgenden Befreiungen auch Angriffe und Verteidigungen „zwischen den Beinen“ gezeigt werden mussten. Des Weiteren führten die Judoka ihre im Training erlernten Umdrehtechniken gegen eine Bank und die Bauchlage sowie diverse Hebeltechniken vor. Nach einem kurzen „Ne-Waza“-Randori (Übungskampf im Boden) war dann der erste Abschnitt beendet.

Weiter ging es dann in der Fallschule, bei der je nach anstehender Graduierung, das Seitwärts- (links/rechts) und das Rückwärtsfallen, sowie die Judorolle über die Schulter (links/rechts) mit aufstehen und liegenbleiben aber auch die Judorolle „hoch und weit“ und der „freie Fall“ demonstriert werden mussten.

Nach einer kurzen Erholungspause erfolgte dann der letzte Teil der Prüfung, das Standprogramm. Hierbei wurde dann geworfen, gefallen, kombiniert und gekontert und somit das Erlernte in den Anwendungsaufgaben in der Bewegung umgesetzt. Auch hier gehörten mehrere kurze Randori mit verschiedenen Partnern in der „Tachi-Waza“ (Standtechnik) zum Abschluss der Prüfung.

Über ihre nächsthöhere Graduierung freuen sich zum:

Weiß-Gelb (8. Kyu):
Lucie Jeschke, Moritz Petzold, Wolfgang Lunau, Joachim Schur und Marko Filipovic

Gelb (7. Kyu):
Maja Ohm, Paula Gutzeit, Jonna Gutzeit und Andre Ritter

Gelb-Orange (6. Kyu):
Marieke Mullaly, Annelie Wohlfahrt und Clara Dettmann

Orange (5. Kyu):
Katharina-Marie Marquardt, Constantin Keltsch und Deon Karsten,

Orange-Grün (4. Kyu):
Maximilian Wypijewski, Maxim Rybacuk und Dominic Blarr

Grün (3. Kyu):
Josephine Evers, Veronika Rybacuk und Leo Rybacuk

Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich unter den Prüflingen auch ältere Erwachsene als Einsteiger befinden und nun ihren Status vom Judo-Papa zum Judoka wechseln und so den Beispielen ihrer Kinder auf die Matte folgen.

Judo ist nicht nur für Kinder und Jugendliche gedacht, sondern kann auch vom Anfang 30ziger über den Mitt-40ziger bis ins hohe Alter Spaß machen und nicht nur für einen sportlichen Ausgleich zum stressigen Berufsalltag dienen. Zudem kann Judo aber auch für allgemeines Wohlbefinden und Gemeinsamkeit sorgen.

Die Judoabteilung des PSV freut sich immer über neue Gesichter, gerade aber auch über ältere Neu- und/oder Wiedereinsteiger.
Nach dem Motto „Alles kann, Nichts muss“ können sich Interessierte auch gerne mehrfach zum kostenlosen Probetraining nach den Weihnachtsferien zum Erwachsenden-Training von Montags und Freitags von 18:00 – 19:30 Uhr in der Judohallo des PSV Hubertushöhe einfinden und die Faszination dieser japanischen Kampfkunst auf sich wirken lassen und „Einfach mal mitmachen“.