Gerade erst waren die Weihnachtsferien zu Ende und die ersten Trainingseinheiten absolviert, da ging es für 13 junge Judoka des PSV Eutin am 18. und 19. Januar 2020 wieder zum ersten Turnier, dem 4. Hermann-Cup des PSV Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern).

Der Hermann-Cup gilt bei unseren Nachbarn u. a. als Sichtungsturnier auf Landesebene und war mit ca. 500 Teilnehmern in den Altersklassen U09, U11, U13, U15, U18 sowie Männer/Frauen sehr gut besucht.

Dementsprechend war somit auch das Leistungsniveau der verschiedenen Wettkämpfer zwar höher als gewöhnlich angesiedelt, aber ungeachtet dessen waren unsere Sportler stark motiviert und gaben auf der Tatami (Matte) ihr Bestes.

Unsere Jüngsten in der Altersklasse U09 durften noch in gewichtsnahen Pools mit bis zu 4 Teilnehmern gegeneinander angetreten, während sich die älteren Jahrgänge in den offiziellen Gewichtsklassen in oftmals 16er Pools nach dem Doppel-KO-System gegenüberstanden.

“Gerade die Wettkämpfe sind ein sehr wichtiges Instrument für uns Trainer, um sich ein genaues Bild über den Fortschritt und das Potential eines jeden einzelnen Judoka zu machen” so Helmut Hass, Haupttrainer der Gruppe der 4-7 jährigen. “Zusammen mit den Assistenztrainern und Betreuern sowie Eltern beobachten wir die Kinder während des Kampfes und ihr Verhalten auf der Matte. So können wir dann im Training individueller bei den Randoris (Übungskämpfe) auf die jeweiligen Techniken näher eingehen und korrigieren bzw. erklären, was nicht so gut gewesen ist aber natürlich auch entsprechend loben.“ so Hass weiter.

„Das Wichtigste jedoch ist, dass die Kinder in erster Linie ihren Spaß an den Wettkämpfen haben und auch trotz einer Niederlage die Freude am Sport nicht verlieren. Daher vermitteln wir gerade den Jüngeren wiederholt, dass niemand als Verlierer von der Matte geht, sondern man immer neue Erfahrungen sammelt und diese so für sich selbst gewinnbringend anwenden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kinder so ihre im Training neu erlernten Würfe einfach mal ausprobieren, ihre vorhandenen Techniken verbessern und sich somit weiterentwickeln können. Dabei sollen sie auf keinen Fall unter dem Erfolgsdruck stehen, immer den 1. Platz erreichen zu müssen.“

Unsere Judoka erlangten folgende Platzierungen:

Platz 1:
Virsaviya Kovalev

Platz 2:
Gabriela Kovalev, Luna Gottorf, Alexander Hering

Platz 3:
Sofia Frank, Helene Szurek, Artjom Dederer, Denis Frank, Maximilian Wypijewsk, Maxim Rybacuk

Veronika Rybacuk, Constantin Keltsch und Kurt Szurek konnten jeweils in ihren sehr starken 16er-Pools trotz toller Leistungen leider keine Platzierung erreichen.