Auf ihren allerersten Gürtel Weiss-Gelb (8. Kyu) bereiten sich derzeit viele „Unserer Kleinsten“ vor.
Seit Ende der Herbstferien werden wie verrückt Fallübungen, Judorollen, Würfe und Haltetechniken trainiert.
Neben Mune gatame, Kuzure kesa gatame, O’soto otoshi, O-goshi und Uki-goshi müssen die jungen Judoka nicht nur die einzelnen Techniken erlernen, sondern auch die verschiedenen Begriffe und Bezeichnungen sowohl auf Deutsch aber auch gerade die japanische Bedeutungen wissen.
Nebenbei werden dann auch nicht nur die Praxiserfahrung sondern auch viel Theoriewissen vom 1. Dan-Träger und Übungsleiter Helmut Hass vermittelt. So erfahren die Schüler nicht nur, was Judo bedeutet und wer dieser Prof. Jigoro Kano war, der Judo überhaupt erfunden hat, sondern auch über die gesamte Einstellung und Philosophie dieser fernöstlichen Kampfkunst.

Weiterhin werden die 10 Judowerte wie Höflichkeit, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Mut, Respekt, Selbstbeherrschung und Wertschätzung vermittelt und wie diese im alltäglichen Leben Anwendung finden. Dieses und auch immer wieder kleine Vokabeltests wie Dojo (Judohalle/Trainingsraum), Judo-Gi (Anzug), Obi (Gürtel), Tatami (Matte), Tori und Uke gehören ebenso zum Training und Unterweisung eines heranwachsenden Judoka.

Um den Kindern die Angst vor der Prüfung zu nehmen, entschied sich Helmut Hass dazu, die einzelnen Bestandteile wie Fallübungen, Wurf- und Haltegrundtechniken in den sogenannten Modulen einzeln während des Trainings oder während der zwei extra dafür eingerichteten Vorbereitungslehrgänge, die bereits am 16. und 23. November von 10:00 – 13:00 Uhr stattfanden, abzunehmen. Ziel war es, den Prüfungsdruck und die Versagensängste den Kindern zu nehmen, da die einzelnen Module für sich wiederholt werden können, so Helmut Hass. Somit war es nicht schlimm, wenn mal ein Wurf- oder eine Haltetechnik nicht ganz so saß.

Insgesamt werden dann somit an den zwei Prüfungstagen, dem 3. und 5. Dezember 2019 in der Zeit von 17:00 – 18:30 Uhr, nur noch die Aufgaben in Stand- und Boden sowie 3-5 kurze Randori (Übungskampf) von jeweils 1 Minute notwendig sein.

Alle Kinder sind soweit gut bis sehr gut vorbereitet und freuen sich schon auf ihren ersten farbigen Gürtel bzw. nächsten Kyu-Grad.

Geprüft werden 22 Kinder, 17 Weiss-Gelb (8. Kyu) und 5 Gelb (7. Kyu) sowie 2 Erwachsene mit Orange (5. Kyu) und Orange-Grün (4. Kyu). Als 2. Prüfer fungiert Marco Sieck (3. Dan).

Um eine gute Qualität bei ca. 30 – 35 Kindern bieten zu können, wird Helmut Hass bei seinem U9-Training, Dienstags und Donnerstags jeweils von 17:00 – 18:30 Uhr, tatkräftig unterstützt von Josephine Evers, Sandra und Tim sowie von Andreas und Alexander Hering.