Erik Ohm ist jüngster Teilnehmer beim Skimarathon König-Ludwig-Lauf und wird Deutscher Meister
Am 31.01.26 starteten die PSVer Erik Ohm und Kerstin Ohm beim König-Ludwig-Lauf in den
Ammergauer Alpen. Es handelt sich um die größte Volksskilanglauf-Veranstaltung in Deutschland. Die
beiden PSVer waren bereits im Vorjahr gemeldet, doch aufgrund der schlechten Schneebedingungen
wurde der Lauf 2025 abgesagt. Sie hatten bereits 2023 und 2024 Erfahrungen beim Engadinger
Skimarathon in der Schweiz gesammelt. Aufgrund seines Alters durfte Erik dort nur über die halbe
Marathondistanz starten. Nun konnte Erik das erste Mal über die gesamte Distanz von 43 km starten.
Als Leichtathlet und Triathlet haben sie ihre Ausdauergrundlagen gut gelegt. Die spezifischen
Vorbereitungen hatten sich die Beiden über ein Skitrainingslager in Norwegen sowie längere
Radstrecken und Ausdauerläufe in und um Eutin getroffen.
Insgesamt waren 1500 Teilnehmer über die Strecken 10 km, 21 km und 43 km gemeldet. Am Samstag
fanden die Läufe über die drei Streckenlängen in der Skating-Disziplin und am Sonntag über die
klassische Disziplin statt. Nachdem es zu einem Unfall und einer Streckensperrung nach dem Start
über die 21 km Distanz kam wurde zunächst der Start über die Marathondistanz verschoben und die
Aufregung stieg weiter. Schließlich erfolgte der Startschuss. Während Erik sich durchgehend unter
den ersten 100 Läufern aufhielt, ging es für Kerstin ums Durchhalten. Es waren zwei Runden durch
die Ortschaften Ettal, Graswang und Oberammergau zu absolvieren.
Während Kerstin vier der fünf Versorgungsstationen mit Essen und Trinken nutzte; reichte Erik die
Versorgung mit Trinken. Irritierend war für die Norddeutschen, dass außer den üblichen Getränken
Tee, Elektrolyt und Cola auch Bier angeboten wurde.
Erik konnte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 18,5 km/h in 2 h und 23 min das Ziel
erreichen und war damit nicht nur jüngster Finisher sondern gewann auch in seiner Altersklasse U 18
und wurde damit Deutscher Meister im Skimarathon. Kerstin kam nach 3 h und 39 min (8. In der
Altersklassenwertung) ebenfalls erschöpft aber glücklich ins Ziel.
Das Teilnehmerfeld war international mit Teilnehmern aus Deutschland, Schweiz, Frankreich,
Estland, Italien, Finnland und Norwegen aber auch aus den USA und Neuseeland besetzt. Bei den
Männern siegte der Österreicher Brandner, ehemaliger Junioren-Weltmeister von 2012, bei den
Frauen die Deutsche Ann-Marie Dietze.
Für das nächste Jahr liebäugeln die beiden mit einem Start beim traditionellen Wasa-Lauf in
Schweden. Erik möchte die 90 km in Angriff nehmen, während Kerstin die 45 km völlig ausreichen.